Projekt Entwurf | 3. Semester
color up perspektive
!
Dritter Ort
Umgestaltung
Nachhaltigkeit
Eingangsbereich und Schankstube mit Theke | Vorher – Nachher
Seminarraum 1
Seminarraum 1 | Variante C
Theke, Flur
Schankstube
3
2
1
AUFGABE

Der traditionsreiche Gasthof ‘Wilhalm’ sollte zu einem offenen, lebendigen dritten Ort transformiert werden.
Es soll ein Raum für Begegnungen, Kreativität, Erinnerungen und neue Geschichten geschaffen werden.

Die Verwandlung soll dem altbekannten Gasthof jedoch nichts nehmen, sondern wertvolle Aspekte der Gestaltung, Atmosphäre und Geschichten hinzufügen.

Einer großen Zielgruppe soll ermöglicht werden, den Ort mit ihren Geschichten zu füllen, von den alten Geschichten zu lernen und sich davon inspirieren zu lassen. Es soll ein Zusammenkommen auf Augenhöhe ermöglicht werden, bei dem alle willkommen sind.

Gestaltbasis

Ein neuer, heller Sichtestrich zoniert die Räume subtil und bildet einen modernen Kontrast zum erhaltenen historischen Parkett. Der fließende Übergang zwischen Alt und Neu unterstützt den offenen, inklusiven Charakter des Ortes.

Die alten Türen und Fenster bleiben bewusst erhalten, sowohl in ihrer Materialität, als auch in ihrer Farbigkeit. Sie tragen die Geschichte des Hauses weiter und schaffen eine Verbindung zur Vergangenheit.

Um die Räume optisch zu öffnen werden die Balken und Blenden an den Decken neu lackiert. Die hellere Farbgebung bringt visuelle Leichtigkeit und schafft eine freundliche Raumwirkung.

Raumkonzepte

Der Eingangsbereich empfängt einen mit einem Mix aus Alt und Neu und gibt der Willkommens-Atmosphäre auch eine erweiterte Funktionalität durch Elemente zur Aufbewahrung und, weiter hinten im Flur, Elementen zur Ausstellung. Der Flur wird somit mehr als eine reine Verkehrsfläche.

Im Schankraum, der seinen ursprünglichen Charakter beibehält und in neuem Kleid erstrahlt, finden offene, spontane Begegnungen statt. Diese können über Selbstbedienung an der Theke mit frischen Getränken ergänzt werden. Die ehemalige Möblierung ist durch upcycling-Hocker aufgelockert. Diese finden sich im ganzen Gasthof wieder und werden als Gemeinschaftsprojekt gebaut.

Die Sanitärbereiche sind ästhetisch klar gestaltet und die Innenwände der einzelnen Kabinen sind Farbtupfer in der weißen Umgebung, die durch Licht gezielt reflektiert werden und so den Raum inszenieren.

Seminarräume

Die beiden Seminarräume sollen möglichst flexibel gestaltet werden und unterschiedliche Gruppengrößen nachhaltig unterbringen können.

Im ‘Seminarraum 1’ bleiben die Bankbereiche teils erhalten und werden durch eine grafisch gestaltete Wand mit Ablageflächen ergänzt. Diese ist ein pandont zu meinem Designten Aufbewahrungs- und Ausstellungsmöbel mit integriertem Podest für z.B. Vorträge oder kleine Aufführungen. Die Hocker und Tische lassen sich für 8-30 Personen kombinieren und je nach Position ist der Raum optimal für Einzel-, Team-, Gruppenarbeit oder auch Konferenzen geeignet.

Der ‘Seminarraum 2’ erfüllt auf kleineren Raum die gleichen Funktionen. Er bietet Platz für bis zu 12 Personen und nutzt störende Raumecken für ein eingebautes Regal, um ein wenig Stauraum zu schaffen. Der neue Estrichboden fließt in den Raum hinein und wird durch das Podest optisch aufgegriffen. Die grafische Rückwand ist nicht nur stilvoll, sondern bietet durch die Korkflächen Platz zum Organisieren von z.B. Besprechungsmaterial.

Seminarraum 1 | V.B
 
 
 
 
 
 
| 16 – 30 Personen Kapazität
Seminarraum 1 | V.C
 
 
 
 
 
 
| 8 – 30 Personen Kapazität
Seminarraum 2 | A
 
 

 

 

 

 

 
 
| Variante B
 

 

 

 

| Variante C
Moodbaord Seminarraum 2
KONZEPT

Jede neue Erfahrung und jede neue Geschichte, die man erlebt, ist ein Farbtupfer. Und auch bei einer weißen Leinwand kann man jederzeit anfangen den Pinsel in die Hand zu nehmen und Farbe aufzutragen. Wenn eine Farbe nicht ins Bild passt löst man sie wieder oder übermalt diese.

Mein Konzept ‘COLOR-UP’ symbolisiert die verschiedenen Farbtupfer und zeigt, dass es ein Ort ist zum Geschichten schreiben, zum Kennenlernen neuer Farben und zum Weitermalen seines eigenen Gemäldes.

Der Gasthof wird zur offenen Leinwand. Die Transformation erfolgt behutsam und respektvoll dem Bestand gegenüber und schafft nachhaltig eine Modernisierung. Es wertet den Gasthof auf, schafft neue Zonen und bietet ein elegantes Zusammenspiel aus Alt-Modern-Bunt-Neutral.

4
5
6
8
9
10
11
14
13
15
16
17